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Rosa rapinii x Rosa gallica
Die Pflanze stammt aus Sangerhausen, vermutlich eine Naturhybride

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Die Hagebutten sind entweder glatt oder borstig

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Die Standorte beider Rosenarten überschneiden sich auch
im Kaukasus
(siehe auch Rosa gallica Seite)

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Rosa rapinii
Pflanze aus Armenien, Tsakhkadzor
(Bilder von Vahe Martirosyan 23.6.2011)

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Sämling 2017 (öfterblühend)
(Eltern: Eigener Sämling x (R.rapinii x R.gallica)
(Andrea Braun)

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“Child of Friendship”
Um 1998 schickte Rolf Sievers seinem Freund George Mander Samen
von Rosa luciae onoei. Offenbar hatten die Bienen aus der weißen
botanischen Rose mit Hilfe der Kletterrose “Alessa”, die neben ihr
stand, eine rosafarbene Rose produziert. Denn aus einem der Samen
entstand dieser Rambler, der fast 20 Jahre später ca. 5000 Blüten
an der Pflanze zeigte. George Mander hat sie 2017 gezählt.
Eigentlich hat diese Rose 3 Züchter, Rolf Sievers, eine Biene und
George Mander aus Kanada, der die Samen aussäte.

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Girlande klein
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Rosa luciae onoei, mit langen flach wachsenden Trieben.

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Kletterrose “Alessa”

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Die bisherige Annahme das “Persian Yellow” ein Sport von Rosa lutea ist,
kann nicht stimmen. Nach neuer Chromosomenzählung ist die “Persian Yellow”
triploid mit nur 21 Chromosomen, und kann damit kein Sport der Rosa lutea
sein, außerdem ist sie nur zu 12% Pollenfertil.
Vielmehr kann man von der Annahme ausgehen, das es sich hier um die
Kreuzung einer diploiden gelben gefüllten Rosenform mit der tetraploiden
“Rosa lutea bicolor” handeln könnte.
Bei der Rosenzüchterin Andrea Braun hatte sich eine Mutation an der
“Persian Yellow” gebildet, die einen fast genauen Farbverlauf wie bei
“Rosa lutea bicolor” hatte. Die starke Füllung der Blüten kann man auf die
diploide Elternpflanze, vermutlich “Rosa xanthina plena” zurückführen.

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Persian Yellow

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Antoine Ducher
1866 (28)

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Rosa xanthina plena
(14)

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Rosa lutea bicolor
(28)

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Persian Yellow + Sport
(21)

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Sämling
1891/1892
halbgefüllt, rosa,
Basis weiß,
Rückseite hellgelb
(siehe Text unten)

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Soleil d’Or
(1893)

Artikel von Pierre Cochet 1900
1888 erschienen aus diesen Kreuzungen Sämlinge, die nacheinander blühten, die Pflanzen waren von der
botanischen Sichtweise bestimmt sehr interessant, dennoch war keine wertvoll für den Handel.
Nur eine fiel 1891 und 1892 bei ihrer Blüte auf, die Rückseite war hellgelb, und sie besaßen den
unangenehmen Duft von Rosa lutea.
Diese Sorte wäre wenigstens momemtan unbeachtet geblieben, wenn es nicht diesen kleinen Vorfall
gegeben hätte.
Im Laufe einer Unterhaltung zwischen Herrn Pernet-Ducher und Herrn Viviand-Morel,
dem Redakteur von der Zeitschrift “Lyon Hortcole”, wettete dieser, das sein Freund ihm keine
Nachkommen von Rosa lutea vorführen könnte, denn ein anderer Pflanzenzüchter aus Lyon,
der verstorbene Allegatiere hatte sie (die R.lutea) nie dazu bringen können, Samen zu bilden.
Ein paar Monate später, im Mai 1893, als die oben erwähnte Rose blühte, wurde sie
Herrn Viviand Morel vorgeführt: aber als Herr Pernet-Ducher die Zweige holte, die für seinen
Freund bestimmt waren, bemerkte er, das 2 Triebe nebeneinander gewachsen waren, der eine
war die halbgefüllte rosafarbene Rose, der andere ließ vollgefüllte Blüten in einer schönen
gelben Farbe erblicken:  “Soleild’Or” war geschaffen worden.
Jetzt konnte Herr Pernet-Ducher Herrn Viviand Morel in zweifacher Weise davon überzeugen,
das es möglich sei, durch Sämlinge Nachkommen von Rosa lutea zu bekommen, allerdings nicht
dadurch, das die Rosa lutea selbst Samen bildet, sondern indem man ihren Pollen benutzt, um
andere Sorten zu befruchten.
Der gewählte Weg, wenn auch völlig entgegengesetzt, führte dennoch zum selben Ziel.
“Soleil d’Or” wurde sofort durch Veredlung mehrfach vervielfacht und dann sorgfältig
untersucht. 1896 blühte sie ein 2. Mal, und die blütentragenden Zweige wurden zur
Veredlung benutzt, um remontierende Pflanzen zu erzeugen.
Bemerkenswert ist die Tatsache, das die ersten 1893 aufgepfropften Pflanzen nur zufällig,
aber im Laufe der Zeit zuverlässig remontierten. Es war eine Eigenart der neuen Sorte, die mehrere
Jahre brauchte, um ihre Fähigkeit zu remontieren zu festigen.

Girlande
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Sämlinge 2017 = Salmon Blush x Persian Yellow
(Rolf Sievers)

Girlande
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Sämlinge 2017 = Salmon Blush x Soleil d’Or
(Andrea Braun)

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Es gibt eine Reihe von Rosen - Historische, aber auch Moderne - die durch ihren
Myrrhe-Duft auffallen. Der Duft dieser oft komplexer Hybriden stammt von der
Ayreshire-Rose “Splendens” und damit von der Rosa arvensis ab. Ein weiterer
Elternteil ist die Alba “Small Maiden’s Blush”, die den Centifolien-Teil
mitbringt, was an den z.T. gewellten oder gebeulten, vor allem an jüngeren
Blättern zu erkennen ist. Die Rosen sind zumeist einmalblühend, es gibt aber
auch eine dauerblühende Art, die vermutlich noch Moschata-Blut enthält.
Zu dieser in der Literatur nicht geführten Rosenklasse muß man auch einige der
frühen “Englischen Rosen” zählen, z.B. “Constance Spry”.

Girlande klein

Ayreshire Splendens
Hybride von Rosa arvensis, vor 1837, halbgefüllte, mittelgroße, anfangs kugelige und
später schalenförmige Blüten erscheinen in kleinen Büscheln. Sie duftet stark nach
Myrrhe. Die Rose ist einmalblühend, und bildet zahlreiche orangefarbene Hagebutten.
Die karminroten Knospen öffnen sich zu weißrosa Blüten, die am Rand häufig
mit dunklerem Rosa überhaucht sind.

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(Bild von Hartmut Hackl)

Girlande klein

Belle Isis
Myrrhe-Hybride, Parmentier 1845
Vermutlich eine Kreuzung aus “Small Maiden’s Blush” und “Arvensis Splendens.
Dicht gefüllte Blüten, mit starkem Myrrhe-Duft. Einmalblühend.
Sie hat auch früh das hellgrüne Laub der “Small Maiden’s Blush” geerbt.

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Girlande klein

Belle Amour
Myrrhe-Hybride, gefunden in Frankreich von Nancy Lindsay vor 1940.
Die Rose wurde in der Normandie bei Elbeuf in einem Kloster entdeckt.
Die Klosterbewohner kannten sie sicherlich schon länger.
Sie wird teilweise den Damascenerrosen zugerechnet, hat wahrscheinlich
auch etwas Damascener-Blut.

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Girlande klein

Belle de Terre Franche
Myrrhe-Hybride, Züchter Ivan Louette, Belgien, um 2000.
“Terre Franche” bezeichnet man seit dem Mittelalter die Region in Belgien, in der
die Rose gezüchtet wurde.

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Girlande klein

Constance Spry
Myrrhe-Hybride / Englische Rose, Züchter David Austin 1961
(Eltern: Belle Isis x Dainty Maid)

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Girlande klein
Stammbaum Myrrhe Laubg6r3JKi8

Diese gewellten und gebeulten frühen Blätter traten zum ersten Mal bei meiner “Amiable Blush”
auf, einer F²-Hybride von der “Small Maiden’s Blush”. Dies geht später weitgehend wieder
weg.  Siehe den Vergleich.

Girlande klein

Tresor de Thorigny
Myrrhe-Hybride, gefunden von Bernard Boureau 1900 bis 1910, Frankreich.
Bernard Boureau aus Thorigny, östlich von Paris, hat diese Rose in seinem
Heimatdorf Anfang der 1900er Jahre gefunden und sie nach dem Dorf Thorigny
benannt. Bernard Boureau besaß eine Rosengärtnerei in Grisy-Suisnes, süd-östlich
von Paris.
Die in der Literatur genannte Einstufung als kletternde und öfterblühende
Tee-Hybride ist sicherlich falsch. Sie hat viele Kennzeichen einer Moschata-Hybride.

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